14.04.2026

Die Zukunft der Strahlentherapie: MR-gestützte, adaptive Verfahren

Die Strahlentherapie entwickelt sich zunehmend in Richtung MR-gestützter und adaptiver Verfahren. Lagendijk et al. (Nature Reviews Clinical Oncology, 2014) zeigen die Bedeutung der Integration von Bildgebung und Therapie.

Materialien müssen künftig sowohl dosimetrisch präzise als auch eine hohe Kompatibilität mit bildgebenden Verfahren wie CT oder MRT aufweisen. Artefaktbildung oder unklare Dichtewerte können die Planung und Verifikation der Therapie erschweren und zu Unsicherheiten in der Dosisberechnung führen. Besonders im Kontext der adaptiven Strahlentherapie gewinnt diese Eigenschaft an Bedeutung, da hier Bildgebung und Behandlung immer enger miteinander verzahnt sind. Bolusmaterialien sollten daher stabile und reproduzierbare physikalische Eigenschaften über die gesamte Behandlungsdauer hinweg bieten. Gleichzeitig rücken Aspekte wie Hygiene, Wiederverwendbarkeit und patientenfreundliche Anwendung stärker in den Fokus. Im Hinblick auf die Zukunft der Radiotherapie zeigt sich, dass Materialien nicht nur funktional, sondern auch optimal in digitale und bildgestützte Workflows integrierbar sein müssen.